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P-K023-Interview-Eva-Neubacher

023- Sterben und Tod – Interview mit Eva Neubacher zum Thema: Freie Bestattung

Stichworte in diesem Interview sind:

Bei einer Bestattung kommt Familie zusammen, auch Familienteile, die sich nicht miteinander verstehen. Dabei bittet Eva Neubacher die Familie darauf zu achten, dass alle, die zu den engsten Mitgliedern gehören, auch in der oder den ersten Reihen sitzen.

Auf Wunsch geht sie später, nach der Trauerfeier auch mit, wenn die Urne im engsten Angehörigen-Kreis beigesetzt wird.

Gelegentlich ergibt sich noch ein weiterer Kontakt nach der Beisetzung.

Was kostet eine freie Bestattung?

Eva Neubacher – privat und als Bestattungsrednerin.

 

 

Kontakt:
Eva Neubacher
www.meineZeremonie.de

 

(c) Stefanhund.com

022 – Sterben und Tod – Interview mit Eva Neubacher, freie Trau- und Trauerrednerin

022 – Sterben und Tod – Interview mit Eva Neubacher, freie Trau- und Trauerrednerin.

In ihrer aktiven Berufszeit arbeitete Frau Eva Neubacher unter anderem als Standesbeamtin. Inzwischen hat sie sich mit „Meine-Zeremonie“ regional und überregional einen Namen für freie Hochzeiten gemacht. Angefragt wird die 63 Jährige Gernsheimerin inzwischen auch für freie Bestattungen. Ehrenamtlich ist Eva Neubacher beim Kinderschutzbund Ried in Gernsheim als 1. Vorsitzende tätig, in dessen Büro wir uns treffen.

Wichtige Kerne aus dem Interview:

Freie Bestattungen sind Trauerfeiern oder Beerdigungen, die ohne kirchliche oder religiöse Aspekte /Worte stattfinden. Der Wunsch dazu geht sowohl von den Verstorbenen als auch von den Hinterbliebenen aus. Auf die Kirchenmitgliedschaft ihrer Verstorbenen angesprochen, sagt sie: Wenn Menschen eine kirchliche Bindung haben, wählen sie in aller Regel die kirchliche Bestattung. Im Blick auf ihre Tätigkeit sagt sie: Etwa jeder 6. “ihrer” Verstorbenen hat eine Kirchenbindung.

Der Erstkontakt geschieht in der Regel über den Bestatter. Es kann aber auch vorkommen, dass sie über scheinbar zufälliges Hören oder Lesen eines Zeitungsartikels über ihre Arbeit gefunden wird. Nach der Anfrage nimmt sie genauso, wie ich als evangelischer Pfarrer, schnell Kontakt mit den Hinterbliebenen auf.

Dabei ist es für sie wichtig, die Menschen in ihrem persönlichen Umfeld zu treffen und wahrzunehmen, soweit das möglich ist. Wichtig ist ihr, dass die Angehörigen in diesem Gespräch mit Worten ein Bild von dem malen können, den sie gehen lassen mussten. „Was für ein Mensch war der Verstorbene?“ und da fragt sie nach möglichst vielen Facetten. Und dann ist es die Kunst, dieses Gesagte in entsprechende Worte auf der Trauerfeier zu kleiden.

Wie ist der Ablauf einer freien Bestattung bei Eva Neubacher? Hier erzählt sie von einer Bestattung in einem dafür freigegebenen Waldstück.

Bei einer Bestattung kommt Familie zusammen, auch Familienteile, die sich nicht miteinander verstehen.

Ende des ersten Teils

Kontakt:
Eva Neubacher
www.meinezeremonie.de

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